Mit meiner über 33 jährigen Erfahrungen biete ich Ihnen die folgenden Leistungen an:

  • Vertrieb von Ersatzteilen für Citroën Traction Avant
  • Reparaturen von Citroën Traction Avant
  • Teil- oder Vollrestaurationen von Citroën Traction Avant


I
ch möchte mich Ihnen vorstellen, indem ich Ihnen erzähle, wie ich zum Restaurieren von Citroën Traction Avants und Austin Healeys gekommen bin.

Alles begann 1966

Ich war damals gerade 20 Jahre alt und arbeitete für ein Jahr in Paris. Und wie es sich in Paris gehört, kaufte ich mir einen Citroën, genauer gesagt einen Citroën Traction Avant 11B, für unglaubliche 500 FF. In jungen Jahren ist es aber auch wichtig, etwas Eindruck bei den jungen Mademoiselles zu schinden. Also musste etwas Schnelleres her, und ich kaufte mir sodann einen Austin Healey. Was ich damals noch nicht ahnte, war, dass mich diese zwei Autotypen mein ganzes Leben lang begleiten würden.

Wieder in der Schweiz
Zurück in der Schweiz kaufte ich mir 1967 einen Alfa Romeo 1300 GT Veloce, doch bald war mir klar, dass dies nicht das richtige Auto für mich war. Die Liebe zu Citroën lag mir bereits im Blut! Also kaufte ich mir einen Citroën ID 19 Jg.56. Im Winter darauf versenkte ich diesen in einem Graben. Ich kaufte mir darauf wieder einen ID 19 Jg.63 und bewahrte aber den anderen als Ersatzteilträger auf. Das Virus begann zu wirken! Mein Wunschauto war aber ein Citroën DS 21, den ich täglich auf einem Kalenderblatt bewunderte. Und wirklich hatte ich bald das Glück, einen blauen Citroën DS 21 injection Jg.69 Modell 70 aus erster Hand kaufen zu können. Leider fing dieser Traum später im solothurnischen Bucheggberg Feuer. Danach hatte ich wieder einen DS, dieses Mal einen goldenen DS 23.

Meine zweite Traction Avant
Das Fahren von Citroën DS reichte mir aber plötzlich nicht mehr. So kaufte ich 1975 einen Citroën Traction Avant 11B Jg. 54 zum Totalrestaurieren. Bis dahin hatte ich nur ab und zu an meinen Autos gebastelt, wenn wieder mal etwas nicht so lief wie es sollte, aber eine Totalrestauration ist doch etwas ganz anderes. Zu dieser Zeit, 1976, wurde der Citroën-Traction-Avant-Club in der Schweiz gegründet. Dort konnte ich mich dann mit anderen "Verrückten" zusammentun und viele Stunden unter Motorhauben verbringen.

Der Traum - eine Traction 15 Six
Aber schon bei der ersten Ausfahrt des Clubs traf ich mein neues Traumauto. Da ich damals noch keinen fahrtüchtigen Citroën Traction besass, durfte ich bei jemanden in einem 15 Six mitfahren. Die Laufruhe und die Kraft dieses Autos imponierte mir so sehr, dass mir rasch klar war, dass ich unbedingt auch einen 15 Six zum Restaurieren haben musste.
Auf der Suche nach einem geeigneten Objekt bin ich 1978 auf Monsieur Jolivet in Chauffailles (Frankreich) gestossen. Also ging es bald mit Frau und Kind nach Chauffailles. Ich erklärte Monsieur Jolivet was ich wollte, und er zeigte mir verschiedene Objekte. Zuerst eines, aus dessen Motor bereits Brennesseln wuchsen, dann solche in fahrbarem Zustand, die zum Restaurieren zu schade waren. Das war aber alles nichts für mich. Im nächsten Schopf bei einem Bauernhof entdeckte ich genau das Richtige. Das Auto besass eine gute Basis und hatte keinen Rost, es fehlten "nur" Kühlergrill, die hintere Sitzbank, die vorderen Sitzkissen, Lampen, Zierschienen... Dieser Wagen stand nämlich lange Zeit im Freien und Diebe nahmen alles mit was Wert hatte und schnell zu klauen war. Monsieur Jolivet stellte mir aber die fehlenden Teile in mehrfacher Ausführung zusammen. Er versprach mir, alles vor meine Haustüre zu liefern, für sage und schreibe 3500sFr, falls ich eine Vorauszahlung leisten würde. Ich solle nur Vertrauen haben, denn er habe mit den Schweizern nur gute Erfahrungen gemacht. In nächster Zeit, so erzählte er, habe er sowieso eine Lieferung nach Genf und da die Schweiz "très petite" sei, könne dieses Soleure nicht weit davon entfernt sein. Ich versuchte ihm zu beschreiben, dass Solothurn etwa in der Mitte der Strecke Genf-Basel liege und er bei Solothurn dann Richtung Derendingen/Herzogenbuchsee fahren solle. An der Hauptstrasse vor Derendingen sei dann links die Autocarrosserie Näf, dort werde man ihm dann weiterhelfen und sonst solle er telefonieren.
Drei Monate später rief mich meine Frau im Geschäft an und sagte, dass die Autolieferung vor unserem Block stünde. Ich konnte es kaum glauben, dass er mich so gut gefunden hatte. Als ich ihn fragte wie er mich gefunden habe, erzählte er mir, dass an einer Ampel in Biel jemand aus einem grauen Lieferwagen ausgestiegen sei und ihn gefragt habe, ob er zu Schorta in Derendingen wolle. Als er dies bejahte, führte ihn dieser Herr zu mir nach Hause.
Später stellte sich heraus, dass es sich um jemanden aus unserem Quartier gehandelt hatte, der beim Anblick von so viel "Citroën-Schrott" auf einem französischen Autotransporter sofort an mich denken musste. Nach drei Jahren Restauration war dann das Bijou fertig und ich musste den 11B verkaufen.

Ein Citroën HY Kastenwagen
Der Tatendrang war aber immer noch gross und so baute ich 1982 einen Citroën HY Kastenwagen in ein kleines Wohnmobil um, mit dem ich mit meiner Familie regelmässig schöne Ferien in der Camargue verbracht habe. Danach kam wieder das Verlangen nach Rost auf. Ich hatte dann das Glück 1986 in Muriaux JU bei Herrn Claude Frésard (heute das Musée de l'Automobile) ein DS 19 Cabriolet für nur 12'000 sFr. zu finden. Es war zwar sehr rostig, aber dafür komplett. Wiederum nach drei Jahren harter Arbeit war auch dieses Auto fertig restauriert.

Zurück zum Austin Healy
Bald stellte sich 1992 wieder die Frage, was als nächstes kommen sollte. Meine Frau fragte mich damals, ob es denn immer ein Citroën sein müsse. Da erinnerte ich mich wieder an meinen Austin Healey, den ich in Paris erstanden hatte. Meine Frau war sofort begeistert, und ich wusste bereits von einem Austin Healey MK III bei der Classic-Car-Cavallino-AG in Wiedlisbach. Dieser war aber für mein Portemonnaie eindeutig zu teuer, aber mit Hilfe eines Verkaufes von einem Citroën 7C, den ich günstig erstanden hatte, konnte ich diesen Austin Healey doch noch kaufen. Diese Restauration ging so flott vonstatten, dass ich nach nur einem Jahr mit der Wiederherstellung fertig war.

Restaurieren - vom Hobby zum Beruf
Während vielen Jahren habe ich auch für andere Leute restauriert und repariert, damit ich meine Wünsche und mein Hobby - neben meinem Job als Rollenoffsetdrucker - verwirklichen konnte.
Im Herbst 2008 machte ich mein Hobby zum Beruf. Dieser Schritt war mir möglich, da mein Kundenstamm mit den Jahren stetig wuchs und somit auch die Aufträge immer zahlreicher und umfangreicher wurden.
Auch in Zukunft werde ich meine Dienste und Erfahrungen stets zu vernünftigen Preisen anbieten und hoffe, dass meine Kunden auch weiterhin mit meiner Arbeit zufrieden sein werden.

Mein Teilelieferant
Für Teile für Citroën Traction suchte ich einen Lieferanten und stiess dabei auf den CTA-Service in Belgien von José Franssen und übernahm dessen Vertretung in der Schweiz. Somit kann ich meinen Kunden alle Ersatzteile für Citroën Traction innerhalb kurzer Frist und zu vernünftigen Preisen liefern.

Meine Arbeitsphilosophie
Meine Arbeitsphilosophie stimmt mit diesem Brief, der die Citroën Genf seinen A-Vertretungen im Jahre 1948 geschickt hat, überein: Meine Arbeitsphilosophie (Originaldokument)